Umweltschutz ist für uns keine Vorschrift, sondern eine Einstellung.​

Umweltschutz ist für uns keine Vorschrift, sondern eine Einstellung.​

Unser Fahrtgebiet, das ostfriesische Wattenmeer, ist weltweit einzigartig und als Nationalpark und UNESCO Weltnaturerbe besonders geschützt.

Wir setzen uns hohe Standards in den Bereichen Nachhaltigkeit und Umweltmanagement. Neben der Verpflichtung zur Einhaltung nationaler und internationaler Bestimmungen (MarPol-Übereinkommen) steht das interne Streben nach Umweltschutz und geringstmöglichen Emissionen.

Allgemein

Aufbau eines Insektenhotels, um Lebensräume für eine Vielzahl von Insekten zu schaffen.

Anlegen von Wildblumenwiesen in Norddeich

Fokus auf digitale Werbung, um Papier für Flyer und Plakate einzusparen

Reduzierung des Papierverbrauchs durch den Einsatz neuer technischer Hilfsmittel (z.B. Tablets)

Infrastruktur und Gebäude

  • Erdwärmenutzung in Terminals auf Norderney und in Norddeich
  • Nutzung von Ökostrom
  • Photovoltaikanlagen zur Energiegewinnung auf Gebäuden (Norderney und Juist)
  • Beschaffung von Elektrogeräten mit optimaler Effizienzklasse
  • Durchführung eines Energieaudits nach DIN EN 16247-1 im 4-Jahres-Rhythmus
  • Regelmäßige Wartung und Reinigung von Lüftungs-, Klima- und Heizungsanlagen
  • Umrüstung der Beleuchtung in Gebäuden sowie Außen- und Parkbereichen auf energiesparende LED-Leuchtmittel
  • Beleuchtungsoptimierung durch Zeit- und Dämmerungseinstellungen sowie Präsenzschaltungen
  • Umstellung von benzin- auf akkubetriebene Handwerksgeräte (z.B. Heckenschere, Rasentrimmer, Laubbläser, Kettensäge)

Schiffe/Inselversorgungsverkehr

  • Regelmäßige Wartung und Instandhaltung der Schiffe um bestmögliche Effizienz und Emissionswerte zu erreichen
  • Einsatz geschulten und erfahrenen Personals zur sachgerechten Bedienung der technischen Anlagen
  • Vorgaben zum effizienten und umweltschonenden Fährbetrieb
  • Brennstoffsparende (energieeffiziente) Fahrpläne (Regelbetrieb mit nur 80 % der Maschinenleistung)
  • Wir unterstützen die Geschwindigkeits- und Routenvorgaben im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer um Vögel, Fische und Meeressäuger durch Lärm- und Abgasvermeidung zu schützen
  • Verpflichtung als „Nationalpark-Partner“ den Gedanken des Nationalparks auch an Fahrgäste weiter zu geben
  • Neubauten werden auf freiwilliger Basis nach dem Umweltlabel „Blauer Engel“ (Schiffsdesign RAL-UZ 141) zertifiziert (FRISIA III und FRISIA VIII)
  • Mülltrennung an Bord und Entsorgung über den normalen Hausmüll an Land
  • Auffang der Schiffsabwässer/Fäkalien in Tanks und Entsorgung an Land in das kommunale Abwassernetz bzw. über spezialisierte Entsorgungsfirmen für Schiffsabwässer
  • Einbau von SCR-Abgasnachbehandlungsanlagen sowie Rußpartikelfiltern, um Stickoxyde bis zu 90 % und Feinstaub zu 99 % zu reduzieren
  • Verwendung von besonders schwefelarmem Diesel EN 590 (Anteil max 0,001%) vergleichbar mit herkömmlichem PKW-Diesel. Außerdem die Nutzung des synthetischen Kraftstoffs GTL (Gas-to-liquid), ein leicht biologisch abbaubarer und nicht giftiger Kraftstoff, der hohes CO2 und Feinstaub Reduktionspotenzial hat.
  • Nutzung von „grünem“ Landstrom während der Liegezeiten über Nacht (anstelle von Dieselaggregat)
  • Einsatz energiesparender LED-Leuchtmittel an Bord
  • Nutzung von Wärmerückgewinnung aus der Abwärme der Hauptmotoren für Warmwasseraufbereitung bzw. Heizung an Bord (FRISIA III und FRISIA IV)
  • Verwendung umweltschonender Farben und Unterwassseranstriche
  • Neubau wird die erste Hybridwattenmeerfähre weltweit; weniger Emissionen, weniger synthetischer Kraftstoffverbrauch, Batteriestrom im Hafenbetrieb

Mobilität an Land

  • E-Autos in der Firmenflotte für Dienstfahrten
  • E-Bikes und E-Cargobikes für lokale Dienstfahrten in den Dienststellen Norddeich, Norderney u. Juist
  • Hybridbus im Einsatz auf Norderney (künftig)

Mobilität in der Luft

Zukunftsweisendes Projekt zum Bau von Elektroflugzeugen für die FLN Inselflieger

Pressemitteilung „FLN – „Die Inselflieger“ stellt die Weichen auf Zukunft!“

Kurz nach den Feierlichkeiten zum 50-jährigen Firmenjubiläum teilt das regionale Flugunternehmen FLN Frisia Luftverkehr – „Die Inselflieger“ mit, das man an einem für den nationalen Personenflugverkehr zukunftsweisenden Projekt arbeitet. Dem Vorbild der Muttergesellschaft AG Reederei Norden-Frisia folgend, will jetzt auch die FLN den nächsten Schritt hin zur elektromobilen Zukunft gehen. Eigens zu diesem Zweck wurde mit dem Münchner Flugzeugbauer Scylax GmbH ein Joint Venture gegründet. „Scylax“ ein Unternehmen der Ingenieure Calin Gologan und Rosario De Luca verfolgt die Vision, das elektrische Fliegen im gewerblichen Luftverkehr zu etablieren. Durch die Verbindung mit der FLN wurde das gemeinsame Ziel definiert, eine Vorreiterrolle für den gewerblichen Inselflugverkehr zu übernehmen.

Angesichts der allgegenwärtigen Diskussion über Klimawandel und Reduzierung von CO2-Emissionen möchten die neuen Geschäftspartner positive Akzente setzen.
Primäre Motivation der FLN für die Beteiligung an dem Flugzeugbauer aus Bayern ist die Überzeugung, dass der CO2-freie elektrische Luftverkehr sehr gut in die Region und in unsere Zeit passt. So werden in Ostfriesland als herausragender Urlaubsregion im Nordwesten und Weltkulturerbestatus des Nationalparks Wattenmeer gleichzeitig riesige Mengen an elektrischer Energie aus Windkraft generiert.

Calin Gologan, gleichzeitig Gründer und Chefentwickler bei der „Elektra Solar GmbH“ (ein Spin-off des DLR – Deutsches Zentrum für Luft und Raumfahrt) hat bereits bewiesen, dass es möglich ist, vollelektrisch zu fliegen. Seit fast zehn Jahren sind die von Gologan entwickelten Elektroflugzeuge in der Luft. Das erste einsitzige Elektroflugzeug, die “Elektra One Solar” fliegt seit 2011 und hat 2015 zum ersten Mal die Alpen überquert. Im Portfolio der Firma „Elektra Solar“ findet man darüber hinaus auch vollelektrische Stratosphärenflüge und autonom fliegende Elektroflugzeuge mit hochpräziser 3D-Vermessungstechnik sowie für Langzeitflüge mittels Solarzellen. Im Jahre 2011 wurde die Firma dafür mit dem Lindbergh Preis der E-Aviation ausgezeichnet.

Als Hauptgesellschafter der Scylax GmbH bringt die „Elektra Solar“ das erforderliche Know How mit, um gemeinsam mit der FLN ein auf die Inselfliegerei zugeschnittenes Elektroflugzeug zu entwickeln. In enger Kooperation mit Experten des DLR sowie einem hochspezialisiertem Team an eigenen Mitarbeitern setzt das so entstandene Joint Venture um, wovon andere Firmen der Luftfahrtindustrie bislang nur reden. „Das sind die Partner, die wir Ostfriesen brauchen – zielstrebig und praxisnah“, erklärt der Geschäftsführer der FLN, Olaf Weddermann.

Nach dem bisherigen Zeitplan möchte man bei der FLN bereits in drei Jahren mit dem Einsatz einer zunächst zu entwickelnden Frachtmaschine mit E-Antrieb starten. Eine serienreife, amtlich zugelassene, zehnsitzige Passagiermaschine für den Inselflugverkehr soll dann in acht Jahren das erste Mal vom Boden abheben.

Geförderte Projekte

Entwicklung biozidfreier Unterwasseranstriche für Seeschiffe

Entwicklung eines emissionsfreien Wassertaxis

Entwicklung eines Niederdruck-LNG (Flüssigerdgas) Tanks für Seeschiffe (z.B. auch Inselfähren)

Klimaneutrales Verkehrsunternehmen

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